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Die
Gemeinde von Capodimonte erstreckt sich an der Süd
- westlichen Seite des Bolsenasees. Dank des guten Einfluss
des Sees, sind die Winter immer mild mit wenig Regen und
sehr seltene Schneefälle, die Sommer sind heiß
aber nicht schwül dank der ständigen Briesen.
Dieses besondere Klima hat das Wachsen von mehreren Pflanzen
und Tieren ermöglicht, sowie das Wachsen des Tourismus.
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Die Wasserflora
ist sehr vielfältig: bei den Fischern sind der Potamogeto
Perfoliato (in der Umgangssprache Lojja), und der Wasserfrosch
(in der Umgangssprache Marajja) bekannt. Unter den Fischen
gibt es den leckeren Coregone, während des Coregonefestes
gebraten gegessen wird, den Persico, Lattarini, Hechte,
Forellen und die berühmten Seeaale, die von Dante Alighieri
in der Divina Commedia zitiert werden ( Canto XXIV - purgatorio).
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Wenn
man zurück in der Vergangenheit schaut, kann man sicherlich
sagen, dass das Territorium von Capodimonte immer besiedelt
worden ist, wie es von den prähistorischen Befunden
bewiesen ist. (man hat viele Reperte gefunden, die zur Paleolitischen
Zeit gehören) Es wurde sogar ein frühgeschichtliches
Einbaum - Boot gefunden der protostorischen Zeit, welches
6,25 X 0,70 m groß ist, es wird derzeit restauriert
und bald wird es in dem neuen Museum der Gemeinde ausgestellt.
Es gibt auch unzählige Befunde der Villanovianischen
Zeit, der Etruskischen Zeit und der Römischen Zeit,
die aus der Stadt Vesentum kommen. Diese Stadt befand sich
auf dem Bisenzo - Berg, wo heute ein archäologisch
- naturalistischer Park ist. Vesentum, das vom lateinischen
Historiker Plinio dem Jüngeren als eine der größten
Städte von Etrurien beschrieben wird, ist bei den Forschern
sehr bekannt, weil in |
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den
Necropolen neben der Acropolis des Bisenzoberges unglaubliche
Funde entdeckt wurden: verschiedene Sorten von "Ipogei",
kistenförmig, mit oder ohne Sarkofag.
Viele von diesen Funden die den Gräberdieben entkommen
sind, sind heute Teil von Sammlungen, die in den größten
und berühmtesten Museen der Welt ausgestellt sind.
(New York, Chicago, Buffalo, Paris, Kopenhagen, Basel, Ascona,
usw.) Man findet sie aber auch in den wichtigsten archäologischen
Museen Italiens, wie in der Villa Giulia und Pigorini in
Rom, der Etruskische "Gregorianische" Museum im
Vatikan und in Florenz, Siena, Grosseto, Viterbo
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Dank
wichtiger archäologischer Forschungen, wovon einige
noch im Laufe sind, hat man bewiesen, dass in Bisenzio schon
immer Menschen lebten ist von der Bronze - Zeit bis zum
V. Jahrhundert v.C., als Vesentum von anderen Städten
des Territoriums erobert wurde, nach einer schnellen Vernichtung
durch die Römer, die bis in die späte republikanische
Zeit dauerte, dann erlebte die Stadt eine Blütezeit,
als ein Municipium erbaut wurde, das dem Volk der Sabatiner
gehörte, (interessant sind die Reste von Häuser
vom X. Jahrhundert v.C.) |
Nach
dem Christiantum wurde es Bischofsstadt bis es im VIII Jahrhundert
von den Longobarden vernichtet und Castro die neue Bischofsstadt
wurde. Nach dieser Vernichtung flohen viele überlebende
Bewohner der Stadt in die Umgebung und gründeten neue
Städte, wie Capodimonte, die erst im Jahr 1102 Bischofsstadt
wurde. 1265 wurde eine Festung gebaut mit einem antiken Turm,
im Jahr 1269 wurde es Besitz von San Pietro und nach dem Willen
von Papst Bonifacius dem VIII. wurde es Besitz der Familie
Farnese.
Dank dieser Adelfamilie, hinterließen viele berühmte
Künstler wichtige Kunstwerke, wie die achteckige Rocca,
die in den Jahren 1510 - 1513 von Antonio Giambetti, Sangallo
dem Jüngeren genannt, restauriert wurde; oder die Kirche
von S. Jakob und Christophorus auf der Bisentina Insel, die
angeblich von Jakob Borozzi, Vignola genannt, gebaut wurde.
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Dieses Gebäude befindet sich neben dem "Malta"
Gefängnis, das vom Kardinal Albornoz für die häretischen
Priester gebaut wurde, es wurde auch von Dante in der Divina
Commedia zitiert. Ein anderes wichtiges Kunstwerk, dass
hinterlassen wurde, ist die achteckige Edicola vom Sangallo
dem Jüngeren, die von Vasari zitiert wird.
Auf der Bisentina Insel sind zwei der sieben Kirchen mit
Fresken des 14. Jahrhundert dekoriert, warscheinlich von
Künstlern der Benozzo Gozzoli Schule. (einige Kritiker
glauben, dass die Bilder der Kappelle, die Trasfiguration,
vom Maler Melozzo von Forlì sind).
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Heute
ist Capodimonte in zwei Teile geteilt, der antike Borgo
und das neue Viertel. Der mittelalterliche Borgo befindet
sich auf einer Halbinsel im See, wo sich die Rocca Farnese
befindet, die Kirche, in der die Madonna delle Grazie verehrt
wird, nach einigen Kritikern wurde sie von dem Napolitaner
Maler Sebastiano Conca gemalt. Im Borgo befindet sich auch
die Borghese - Burg, die heute der Sitz der Gemeinde ist
und der Puniatowski Palast, der nach dem Projekt von Valadier
verwirklicht wurde.
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Das
neue Viertel hat sich hauptsächlich in der flachen
Zone entwickelt, direkt an der Küste, wenige Meter
vom See entfernt. Der Strand ist im Sommer ein Treffpunkt
für viele Touristen, wegen des dunklen Sandes, des
frischen Schattens der Platanen und der Sauberkeit des ganzen
Ortes. Der Massentourismus wird von Kulturnaturalistischem
Tourismus begleitet, der vom Klima und der Schönheit
der Orte, aber auch von den historischen, artistischen und
folkloristischen Sehenswürdigkeiten angezogen wird. |
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Was
die folkloristischen Traditionen angeht, wird seit mehr
als 20 Jahren jeden ersten Sonntag im August die Sagra del
Coregone organisiert, wo man Fisch grillt und ausgezeichneter
Wein der Zone trinkt.
Mitte
August wird das Fest von Sankt Rocco gefeiert, wo viele
Veranstaltungen organisiert werden, wie die spektakulären
Feuerwerke auf dem See und das Fest der Madonna delle Grazie,
mit den traditionellen Blumen.
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In
den Restaurants und in den "Trattorie" kann man
einige gastronomische Produkte der Zone und auch die folgende
Fischspezialitäten kosten ( Der See ist wegen des sauberen
Wassers auch Trinkwasserbecken): Seefischsuppe, Nudel in
der Suppe mit Tinca-Eier und die "Acqua Cotta"
des Fischers ("Sbroscia in der Umgangssprache); frittierte
Lattarini, marinierte Anguilla oder "alla vernaccia",
Persischfilet, gebratene Karpfen, Coregone "al cartoccio",
usw
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Es
wurde eine Unterwasserkrippe realisiert, in der "Giardinetti"
Ortschaft, sowie ein archäologisch - naturalistischer
Park in der Nähe von Bisenzio, es wurde auch ein Fußgängerweg
angelegt der, vom Grünen umgeben und neben dem See,
den Camping mit der Altstadt verbindet. |
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